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Katharina Galor arbeitet an der Schnittstelle von visueller Kultur, Erbe und Identität, mit besonderem Fokus auf Israel-Palästina. Ausgebildet in Kunstgeschichte und Archäologie erforscht sie, wie gebaute Umgebungen, Bilder und Objekte Narrative in jüdischen, christlichen und muslimischen Traditionen prägen – von der Antike bis zur Gegenwart, mit zunehmendem Schwerpunkt auf zeitgenössischen Kontexten. Sie beschäftigt sich mit Fragen von Erinnerung, Zugehörigkeit und Gerechtigkeit aus interdisziplinärer Perspektive und legt dabei besonderen Wert auf Gender- und feministische Kritik.


Sie lehrte und lehrte in Frankreich, Deutschland, Israel und den USA und ist derzeit im Programm für Judaistik und am Zentrum für Nahoststudien der Brown University tätig. Ihre Forschung und ihr öffentliches Engagement bringen häufig israelische und palästinensische Perspektiven ins Gespräch und verbinden akademische Fragen mit kulturellen und politischen Anliegen.


In Ausstellungen, Publikationen und Gemeinschaftsprojekten untersucht Katharina die moralischen und ästhetischen Dimensionen kulturellen Ausdrucks in umstrittenen Räumen. Ihre Arbeit spiegelt ihr Engagement für den Dialog zwischen Disziplinen, Gemeinschaften und Geschichten wider.

Foto von Mary Channen Caldwell

© 2025 von Katharina Galor · Website & Design von Maja Mishevska

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